Wutexplosionen verhindern.

Die Kurzintervention ab 6 Jahren, damit Ihr Kind in Wutsituationen die Kontrolle behält.

Privatpraxis in Bern  |  15 Jahre Erfahrung  4’621 Sitzungen

Wutexplosionen verhindern.

Die Kurzintervention ab 6 Jahren, damit Ihr Kind in Wutsituationen die Kontrolle behält.

Privatpraxis in Bern  |  15 Jahre   4’621 Sitzungen

Wut verstehen

Wut ≠ Wutreaktion

Ein Kind kann wütend sein –
und trotzdem die Kontrolle behalten.

Problematisch wird es, wenn die Reaktion nicht mehr steuerbar ist.

Wenn Ihr Kind sagt:
„Es ist einfach passiert.“
„Ich konnte es nicht kontrollieren.“

Und danach leidet.
Schuldgefühle. Scham. Traurigkeit.

Dann ist es keine Unart. Kein Trotz.
Sondern eine Schutzreaktion.

Genau für solche Kinder sind wir da.

Wutausbrüche verstehen

Ein Wutausbruch ist eine Schutzreaktion

Wenn ein Kind sich innerlich bedroht fühlt, durch Kritik, Überforderung, Ungerechtigkeit oder Kontrollverlust, aktiviert das Gehirn das Alarmsystem.

Der Körper geht in die Verteidung und wird kampfbereit.

Wut ist dann keine bewusste Entscheidung,
sondern eine automatische Schutzreaktion.

Ein biologischer Reflex, den Ihr Kind nicht steuern kann.

Das Problem ist nicht die eigentliche Wut.

Sondern das, was diesen Schutzmechanismus triggert.

Bestrafung löst das Problem nicht.

Eine unkontrollierbare Wutreaktion ist kein Erziehungsproblem.

Sie entsteht nicht aus Trotz oder Absicht –
sondern aus einem übersteuerten Alarmsystem.

Strafen, Belohnungen oder lange Gespräche greifen deshalb zu kurz.

Sie setzen am Verhalten an.

Wir müssen aber den Auslöser finden.

Die Strategie

Wir arbeiten am Schutzsystem – nicht am Verhalten

❌ Wut als Machtspiel
❌ Wut als „schlechtes Benehmen“
❌ Wut als reine Provokation

✅ Wut-Trigger erkennen
✅ Den Selbstschutz regulieren
✅ Wut-Situationen trainieren

Mein Vorgehen

Wut kontrollieren können

1. Trigger identifizieren

Wir schauen gemeinsam hinter die Wut. Finden versteckte Gefühle, die zum Wutausbruch führen.

Ausgeschlossen.
Nicht ernst genommen.
Unfair behandelt.
Überfordert.
Provoziert.
Frustriert.

Wir finden heraus, was, wie und wann das Alarmsystem im Gehirn aktiviert.

2. Den Selbstschutz regulieren

Die meisten Ansätze versuchen, das Verhalten Ihres Kindes zu korrigieren.

Wir arbeiten dort, wo es entsteht: im Schutzsystem.

Dafür nutzen wir die „Echse“ –
eine kindgerechte Metapher für das innere Alarmsystem.

Das Kind lernt, mit seiner Echse zu sprechen:
Warum reagierst du so stark?
Ist das noch nötig?
Gibt es ein Missverständnis?

Die Echse meint es gut. Sie will schützen.

Und manchmal eben kämpfen.

Wenn die Echse ruhiger wird,
wird auch das Kind ruhiger.

3. Wut-Situationen trainieren

Ihr Kind visualisiert sich in Momenten, in denen die Wut hochkommt.

Aber diesmal steht nicht das Kind im Fokus.
Sondern seine Echse.

Betroffene Kinder glauben, sie seien „schuldig“ oder „schwierig“.

Hier bei mir erleben sie etwas Anderes:

Statt sich selbst zu verurteilen,
werden Kinder zu Helfern ihrer Echse.

Und wenn die Echse ruhig bleibt,
bleibt auch die Reaktion kontrollierbar.

Was sich beim Kind verändert

Betroffene Kinder sind dauerhaft im Verteidigungsmodus. Kampfbereit.

Diese Anspannung fällt weg.

Wut bestimmt nicht mehr jeden Konflikt. Freundschaften halten wieder. Das Kind wird nicht mehr als „Problemkind“ abgestempelt.

Auch das Familienleben profitiert:
Abende enden nicht mehr im Streit.
Eltern sind nicht mehr erschöpft vom Dauer-Kampf.
Geschwister atmen auf.

Ihr Kind erlebt sich wieder als handlungsfähig.
Nicht mehr als Opfer seiner Wut.

Über mich

Sonya Mosimann

  • Private Kinderpraxis in Bern
  • 15 Jahre Praxiserfahrung
  • 4’621 dokumentierte Sitzungen
  • Eigene Ausbildung für Fachpersonen
  • Erfolg mit Kindern aus der ganzen Schweiz und dem Ausland

Stimmen & eindrücke

Rückmeldungen von Eltern (gekürzt)

„Bei Streit geht er inzwischen aus der Situation raus.

Einmal ist er sogar aufs WC gegangen, um sich zu beruhigen – statt zuzuschlagen.“

„Spannend war, ich konnte diese Woche mehrmals beobachten, wie die Wut hochkam und sie sie selbst stoppen konnte, bevor es eskalierte.“

„Er gerät noch in Streitereien, aber ohne am Ende die Faust zu brauchen.

Das ist für uns ein riesiger Schritt.“

„Es ist eine grosse Entlastung für die ganze Familie, dass der Alltag nicht mehr ständig im Streit endet. Sie ist deutlich ruhiger und gelassener geworden.“

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Termine finden vor Ort in meiner Praxis (Stadt Bern) oder online via Zoom statt.

Infos & Kosten

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Termine können vor Ort in meiner Praxis in Bern oder online via Zoom stattfinden. (Deutsch oder Englisch)

Buchen Sie idealerweise eine Erstsitzung und eine Folgesitzung im Abstand von zwei Wochen.

Sie erhalten direkt nach der Buchung eine Bestätigung per E-Mail. Falls nicht, bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf, um sicher zu sein, dass der Termin steht.

Eine Buchung ist grundsätzlich verbindlich. Kostenfreie Annullation bis 24 Stunden vorher.

Ablauf

Erstsitzung: ca. 2,5 Stunden
Folgesitzung: ca. 2 Stunden

• Individuelle Vorbereitung auf Ihr Kind
• Vorgespräch mit Eltern und Kind
• Sitzung alleine mit Ihrem Kind
• Nachgespräch im Anschluss

Zwischen zwei Sitzungen liegen idealerweise zwei Wochen, damit sich die Veränderungen festigen können.

Investition

Erstsitzung: CHF 350
Folgesitzungen: CHF 250

Bezahlung vor Ort (Bar oder Twint).

Standort & Kontakt

Praxis@21
Sonya Mosimann
Aarbergergasse 21 (im 4. Stock)
3011 Bern

T: 076 317 97 31
E: info@sonya-mosimann.com

Kurzinterventionen für Kinder & Jugendliche

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